Umfrage zu Problemen von Patienten mit einer Cannabis-Therapie

Die Umfrage ist beendet.

Lieber Teilnehmer, liebe Teilnehmerin dieser Umfrage zu den aktuellen Problemen von Cannabis Patienten in Deutschland.

Bitte beachten Sie auch die Datenschutzerklärung unterhalb des Fragebogens. Dort finden Sie weitere Informationen zu dieser Umfrage und eine Erklärung warum welche Frage stellt wurden.

Die Umfrage läuft von vom 20.2. bis zum 5.3.2020

Wer über zukünftige Umfragen informiert werden möchte, kann sich hierfür registrieren:

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Datenschutzerklärung

Um an der Umfrage teilzunehmen ist eine Zustimmung zur Verarbeitung und Auswertung der angegeben Daten notwendig.

Wie werden die Daten verarbeitet? Die Daten der einzelnen Umfrage (im Folgenden „Datensatz“ genannt) werden statistisch ausgewertet. Die Datensätze werden nach dem Ende der Auswertung, spätestens aber am Ende des Jahres 2020 gelöscht. Der Datensatz besteht aus den freiwillig gemachten Angaben in den Feldern des Fragebogens. Anfallende Metadaten wie der Zeitstempel der EMail zur Datenübertragung werden ausschließlich separat vom Datensatz statistisch ausgewertet und danach mit den Datensätzen gelöscht.

Anonymität der Daten: Im Rahmen der Umfrage werden weder Name noch Kontaktdaten erfasst oder abgefragt. Es ist keine Registrierung notwendig. Einzelne Datensätze sowie bestimmte Auswertungen könnten geeignet sein, einzelnen Personen zu identifizieren. Falls nötig werden vor der Veröffentlichung die Datensätze bzw. Auswertungen soweit bearbeitet (Löschen, Maskierung, Reduktion der Genauigkeit etc.) bis eine eindeutige Identifikation bzw. Eindeutigkeit des Datensatzes nach den Vorgaben der DGSVO nicht mehr gegeben ist.

Recht auf Einsicht und Löschung: Dies ist aufgrund der Anonymisierung nicht möglich oder rechtlich erforderlich.

Welche Daten werden veröffentlicht? Die anonymisierte Auswertungen der Datensätze sind zur Veröffentlicht bestimmt. Die einzelnen Datensätzen werden nur veröffentlicht, wenn die Option „Meine Falldaten dürfen veröffentlicht werden.“ angewählt ist. Die Eingaben im Feld „Kommentar“ werden ausschließlich separat von den restlichen Daten veröffentlicht.

Technische Absicherung: Das Datensatz wird nach dem Ausfüllen des Webformulars per E-Mail an Maximilian Plenert verschickt. Der Datensatz wird ausschließlich in dieser E-Mail gespeichert. Die Übermittlung der Daten an die Website wird, so wie der gesamte Verkehr mit der Website mit SSL verschlüsselt. Die E-Mail mit dem Datensatz ist mit PGP verschlüsselt. Es findet keine Verknüpfung von Daten oder Metadaten der einzelnen Umfrage mit anderen Daten wie anfallenden Verkehrsdaten statt.

Transparenz: Die Umfrage wird durchgeführt mit Unterstützung der Firma iqanna. Die Fragen sind mit iqanna abgestimmt. iqanna erhält keinen Zugriff auf Daten, die nicht zur Veröffentlichung bestimmt wurden.

E-Mail-Verteiler: Wer möchte kann zusätzlich seine E-Mail-Adresse angeben und den Button „E-Mail-Verteiler abonnieren“ anklicken. An die genannte E-Mail-Adresse wird dann eine Einladung für die Mailingliste „cannabis-umfrage“ verschickt. Wer die Einladung gemäß der Anweisungen in der Email annimmt, wird auf dem E-Mail-Verteiler registriert. Die E-Mail-Adresse wird zum Betrieb des Verteilers gespeichert und ausschließlich hierfür genutzt. Insbesondere ist die E-Mail-Adresse nicht mit dem Datensatz verknüpft. Die genutzte Software „Mailman“ gibt den Abonnenten die Möglichkeit die Mailingliste jederzeit zu kündigen womit die E-Mail-Adresse aus dem System gelöscht wird. Der Verteiler wird ausschließlich von Maximilian Plenert bedient um auf Umfragen, Anfragen und ähnliche Möglichkeiten hinzuweisen. Für die Dabei erhobenen Daten wird auf die jeweilige Datenschutzerklärung verwiesen.

Über die Umfrage

Die konkrete Fragestellung der Umfrage lautet “Welche Probleme haben Cannabis-Patienten und welchen Hilfen brauchen sie?“

Die Umfrage hat die Ziele

  1. Informationsgewinn bzgl. Patienten und ihren Problemen
  2. Bestimmte bekannte Thesen werden mit einem angestrebten n > 100 mit Evidenz unterfüttert. Dies kann helfen unsere argumentative Grundlage zu verbessern
  3. Diese Umfrage ist die erste allgemeine Umfrage, die ich durchführe, aber sicher nicht die Letzte. Ich möchte deswegen Erfahrungen gewinnen und Anregungen sammeln damit die nächsten Umfrage besser und präziser werden. Deswegen sind in der Umfrage einige offene Antwortmöglichkeiten gegeben.

Zielgruppe: Jeder der Cannabis als Therapieoption nutzen möchte, egal wie weit er in diesem Prozess ist – von der konkreten Idee bis hin zu Patienten, die Cannabis bereits erhalten und z.B. gerade vor dem Sozialgericht klagen. Anders ausgedrückt, jeder Patient auf den die Aussage zutrifft: „Ich würde gerne Cannabis als Therapie nutzen, aber…“

Die Umfrage wird auf der Website besserlebenmitcannabis.de vom Betreiber der Seite Maximilian Plenert durchgeführt. Er ist gleichzeitig die verantwortliche Person für den Datenschutz. Die Kontaktdaten sind dem Impressum der Seite zu entnehmen.

Zielmarke: 100 Teilnehmer

Erläuterungen

Zu den Angaben zur Person (soziodemografische Merkmale)

Diese Angaben werden erhoben um zu verstehen welche Ausschnitte der Bevölkerung bzw. welche Personen aus welchen sozialen Gruppen eine Therapie mit Cannabis anstreben. Die Daten könnten genutzt werden um ein realistischeres Bild von den Cannabis-Patienten zeichnen zu können. Mithilfe der Angaben kann zudem eingeschätzt werden wie repräsentativ die Gruppe der Teilnehmer ist. Zuletzt soll diese Umfrage Ergebnisse liefern die kompatibel und vergleichbar mit einer der größten Patientenumfragen aus Kanada ist.

Zum Thema Diagnose

Cannabis wird gegen eine Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen und Symptome eingesetzt. Es ist nicht einfach dies in einer schriftlichen Umfrage abzufragen. Jede Auswahl ist entweder sehr umfangreich oder unvollständig.

Um allen Patienten möglichst gerecht zu werden, werden sowohl Symptome, Grunderkrankungen, Schmerzarten, Krankheiten als auch psychische Erkrankungen abgefragt. Jede Grunderkrankungen ist üblicherweise mit mehreren Symptomen verbunden. Es können aber auch Symptome und Schmerzarten angegeben werden, ohne dass die Diagnose zur Auswahl steht oder die Ursache ist schlicht unklar.

Wissenswertes zum Thema „Klage gegen die Krankenkasse vor dem Sozialgericht“

Aus meiner persönlichen Erfahrung mit dem Jobcenter (ALG II), der Familienkasse (Kinderzuschlag) und Landesamt für Gesundheit und Soziales (Schwerbehindertenausweis) kann ich nur sagen: Von manch einem Amt braucht man keine ordentliche Prüfung oder korrekte Bescheide erwarten. Der Gang vor ein Sozialgericht ist das Mittel der Wahl um sich hier zur Wehr zu setzen. Für Entscheidungen der Krankenkassen beispielsweise bzgl. der Kostenübernahme von Cannabis-Medikamenten fallen ebenfalls unter die Zuständigkeit der Sozialgerichte.

Klagen vor dem Sozialgericht ist einfach

Ohne Anwalt oder Rechtsschutzversicherung denken viele Menschen garnicht erst an die Möglichkeit einer Klage. Dabei ist der Gang vor das Sozialgericht, insbesondere erstmal in die ersten Instanz, simple.

Die Verfahren sind in aller Regel gerichtskostenfrei.

Für einen Anwalt kann Prozesskostenhilfe beantragt werden, aber was noch viel besser ist: Man braucht beim Sozialgericht keinen Anwalt. Er ist formal nicht notwendig und auch praktisch ist das Sozialrecht darauf ausgelegt auf den Anwalt leicht verzichten zu können.

Die Klage

Für eine Klage reicht einfaches Schreiben indem man erklärt wer man ist, wer der Beklagte ist, welches Problem vorliegt und was man möchte. Dieses Schriftstück reicht man in zweifacher Auflage beim Gericht ein. Relevante Bescheide, Gutachten etc. sollte man beifügen um dem Gericht die Arbeit zu erleichtern und schneller ein Urteil erhalten zu können.

Rechtliche Ausführungen, die Nennung von Paragraphen, Urteilen und Kommentaren zur Rechtslagen sind nicht notwendig. Bezieht man sich konkret auf bestimmte Regelungen sollte man diese nennen, z.B. beim Thema Cannabis und Kostenerstattung SGB V – §31 Abs. 6 und § 13 Falls Urteile in vergleichbaren Fällen bekannt sind kann es hilfreich sein diese zu erwähnen.

Im Netz finden sich zahlreiche Vorlagen für die gängigsten Anliegen vor dem Sozialgericht. Ich werde in diesem Blog in Zukunft Urteile und Musterschreiben veröffentlichen.

Anwälte

Der national wohl bekannteste Anwalt in Sachen Cannabis & Patientenrechte ist Dr. Tolmein von der Kanzlei Menschen und Rechte. In Berlin wurde mir Volker Gerloff empfohlen, bei dem ich bald selbst anrufen werde.

Quelle: Häufige Fragen – Sozialgericht Berlin